Drucken und Stempeln

Da man im Buchdruckverfahren nicht nur Bleilettern und Photopolymerklischees, sondern unter anderem auch Holz- und Linolschnitte drucken kann, wollte ich das mal ausprobieren. Und wenn man, so wie ich, eine Künstlerin als Werkstattnachbarin hat, kann das auch ganz schnell gehen. Die liebe Ines hat mich prompt mit den benötigten Materialien und Werkzeugen versorgt und mir wertvolle Tipps zum Schneiden gegeben – vielen Dank noch einmal dafür!

Um mich dem Thema zu nähern, habe ich es erstmal mit einer kleinen Form versucht. Bevor ich damit drucken konnte, musste ich die Form nach dem Schneiden zuerst noch auf Schrifthöhe bringen. Der vollflächige Farbauftrag des Linolschnitts hat mir nicht so gut gefallen, ich wollte es etwas „leichter“ haben. Deshalb hab ich beim Drucken nur sehr wenig Druck ausgeübt – mit dem Handtiegel gar kein Problem. Mit Bleisatz kombiniert entstand dann daraus diese Karte.

 

Text gesetzt in Imprimatur, gedruckt auf Gmund Cotton Max White 450 g/m2